Freiherr Wilhelm Gayling von Altheim

 

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Wilhelm Gayling v. Altheim wurde am 01. September 1786 in Carlsruhe geboren. Er stammte aus einer großen Militär- und Politikerfamilie.

Um 1800 war er im königlichen preußischen Militärdienst tätig. Bei der Schlacht von Jena kam Gayling in das Gefangenenlager von Napoleon.

Dort entdeckte Erbgroßherzog Karl von Baden Gayling und brachte ihn zum badischen Dienst. Danach trat er in das Dragoner-Regiment ein und wurde Stabsrittmeister und Escadronchef.

1814/1815 war er Ritter des Zähringen Löwen und des Wladimir-Ordens 4ter Klasse. Er wurde 1826 zum Oberlieutenant und zum Generalmajor und Commandeur der Cavalleriebrigade befördert.

Außerdem war er in vielen Commissionen tätig, auch als langjähriger Vorstand der Landestgestüts-Commission.

1840 war er Commandeur des königlichen dänischen Danebrog-Ordens 1ter Klasse und 1843 Stadtkommandant zu Mannheim, was früher ein hoher Rang war.

Um 1849 verließ er das Land wegen Meuterei und ging in Ruhestand, der allerdings nicht von Dauer war. Er kehrte zurück und wurde 1850 Gouverneur der Festung Rastatt und Bundesinspector in Hannover und Braunschweig.

1857 feierte Gayling v. Altheim sein 50jähriges Dienstjubiläum zum General der Cavallerie.

Freiherr Wilhelm Gayling von Altheim bekam viele Auszeichnungen, zum einen das Commandeurkreuz des Zähringer Löwen 1837 und weitere Dienstauszeichnungskreuze.

Am 13. Oktober 1861 starb Gayling in Carlsruhe.

Ein kurzes Zitat aus den Badischen Biographien über Wilhelm Gayling von Altheim: „Badener mit hohem Rang eines Generals der Cavallerie im activen Dienst, hervorragend an Gestalt und an ritterlichem Sinn und militärischer Tüchtigkeit.“

Heutzutage sind die Gayling von Altheims nicht mehr bekannt aber zu ihren Lebzeiten waren sie eine mächtige und große Familie.

Freiherr Wilhelm Gayling von Altheim (Bild aus dem Stadtarchiv Karlsruhe)